Dirk Brückner 2. sportlicher Leiter bei Hohenlimburg / Holthausen

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Hohenlimburg / Holthausen

Seit dieser Saison ist Dirk Brückner 2. sportlicher Leiter bei den Fußballern der SG Hohenlimburg/Holthausen. Im Interview spricht er über seinen Aufgabenbereich, warum er diesen Posten übernommen hat und welche Ziele er sich gesteckt hat.

Dirk Brückner, beschreiben Sie doch bitte Ihr Aufgabengebiet als sportlicher Leiter der SG Hohenlimburg-Holthausen.

Dirk Brückner: Mein Aufgabengebiet umfasst hauptsächlich die Arbeit mit den Jugendtrainern. Ich kümmere mich, falls benötigt, um sämtliches Personal im Jugendbereich. Im Seniorenbereich helfe ich zwar mit, aus den finanziellen Sachen halte ich mich aber auf eigenen Wunsch heraus.

Was macht den Posten als sportlicher Leiter bei der SG so reizvoll, dass Sie diese Funktion übernommen haben?

Mir macht die Arbeit an der Basis einfach unheimlich viel Spaß. Ich kann Entscheidungsprozesse mitgestalten und bei der Aufbauarbeit helfen. Wir helfen den kleinsten Kindern, Fußballer zu werden. Das ist einfach eine spannenden Aufgabe.

Bevor Sie diese Aufgabe übernommen haben, waren Sie bereits Jugendtrainer bei der SG. Führen Sie diese Aufgabe weiter aus?

Ja, ich kümmere mich weiter um den Jahrgang 2008. In diesem Jahr ist das die EI-Jugend. Auch mein Sohn spielt dort.

Sie haben auch schon Erfahrungen als Seniorentrainer gesammelt. Können Sie sich vorstellen auch dort nochmal tätig zu sein?

Ich habe aufgehört, irgendetwas auszuschließen. Generell könnte ich mir das durchaus vorstellen. Für diese Saison habe ich aber eine Aufgabe gefunden, die mir genug Arbeit bringt. Ich kann mir auch gut vorstellen noch in zehn Jahren mit Kindern zu arbeiten. Die Arbeit macht nicht nur viel Spaß, sondern sie gibt mir auch sehr viel. Wenn allerdings eine extrem interessante Aufgabe kommt, kann ich nicht ausschließen, dass ich nochmal im Seniorenbereich als Trainer tätig werde.

Was haben Sie in Ihrer neuen Funktion bereits bei der SG verändert?

Eigentlich musste ich relativ wenig ändern. Insgesamt sind wir momentan sehr gut aufgestellt. Unsere D- Jugend ist beispielsweise letzte Saison mit zwölf Spielern gestartet. Am Ende der Spielzeit waren es dann 26 Kinder. Das bedeutete für uns, dass wir in diesem Jahr für diesen Jahrgang (2007) zwei Mannschaften bilden und somit auch ein weiteres Trainerteam finden mussten. Das ist uns dann auch gelungen. Momentan arbeite ich an einer Kooperation mit dem Kindergarten in der Lindenbergstraße. Dort wollen wir als Ansprechpartner zur Verfügung stehen. Außerdem stand für die C-Jugend eine Spielgemeinschaft mit dem SV Hohenlimburg 1910 im Raum, weil die Probleme hatten, genug Spieler für diesen Jahrgang zu bekommen. Das wurde allerdings abgelehnt, weshalb ich jetzt versuche, die aus dieser Mannschaft übrig gebliebenen Kinder für unseren Verein zu gewinnen. Im oberen Jugendbereich wird es immer schwierig bleiben, weil dann neben dem Fußball auch andere Dinge mindestens genauso wichtig sind. Die Jugendlichen bekommen dann ihre ersten Freundinnen und wollen um die Häuser ziehen. Da kommt es schon mal vor, dass man dann merkt, dass einem Fußball vielleicht doch nicht mehr so wichtig ist.

Wie bewerten Sie die Entwicklung des Vereins bisher?

Die bewerte ich durchaus positiv. Der Verein befindet sich, was das Personal angeht, im Wachstum. Mittlerweile haben wir drei Senioren-Teams und elf Jugendmannschaften. Im letzten Jahr haben wir einen echten Aufschwung erlebt. Ich hoffe, dass können wir in den nächsten Jahren so fortführen.

Welche Ziele verfolgen Sie in Hohenlimburg und Holthausen?

Meiner Meinung nach sollte es das Ziel sein, in den Leistungsbereich zu kommen. Wir arbeiten momentan daran, dass all unsere Jugendtrainer einen Trainerschein machen. Das ist natürlich kein einfach Unterfangen, weil die Trainer natürlich arbeiten gehen und diese Lizenz sehr zeitaufwendig ist. Aber alle Trainer haben ihre Bereitschaft signalisiert, den Trainerschein zu machen. Wir wollen dadurch ein höheres Trainingsniveau schaffen und davon in drei, vier Jahren die Früchte ernten.

Wo wird die erste Mannschaft der SG am Ende der Saison in der Kreisliga B stehen?

Einen Platz im oberen Drittel sollten sie schaffen. Wir haben allerdings den Nachteil, dass wir bei uns kein Geld bezahlen und es Mannschaften gibt, die unbedingt aufsteigen wollen und auch in der Kreisliga B schon Geld bezahlen. Ohne dem Trainer Druck machen zu wollen, sollte aber schon eine Platzierung zwischen den Rängen vier und sieben herausspringen. Die Mannschaft ist aber selbst so ehrgeizig, dass sie dieses Ziel auch erreichen will. Langfristig sollte die Kreisliga A aber schon unser Ziel sein.